Sonnengelber Flachbau der Kleinen Dorfschule Lassaner Winkel an einem schilfbewachsenen See

Kleine Dorfschule Lassaner Winkel: Demokratie im Kleinen

Stell Dir vor, Du bist 35 Jahre alt, Mitbegründer einer Schule, sitzt gerade in einem Zeitungsinterview, und mitten im Satz klopft es an der Tür. Vor Dir steht ein neunjähriges Mädchen, das an diesem Tag den Putz-Hut aufhat, und sagt: „Jetzt aber wirklich, Johannes!“ Und Du musst tatsächlich aufräumen. Für eine Ausnahme hättest Du vorher fragen müssen. So ist die Regel. So habt Ihr sie gemeinsam beschlossen.

Genau das ist eine gefilmte Szene aus der Kleinen Dorfschule Lassaner Winkel in Klein Jasedow, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, kurz vor Usedom. Und sie erzählt in dreißig Sekunden mehr über das Prinzip dieser Schule als jedes Programmheft. Regeln gelten für alle. Auch für die Erwachsenen. Auch mitten im Gespräch mit einer Journalistin.

Der Ort: sonnengelber Flachbau am See

Die Schule sitzt im ehemaligen Kulturhaus des Dorfs, einem sonnengelben Flachbau direkt an einem schilfbewachsenen See. Sie startete im September 2017 mit neun Kindern und ist heute laut eigener Website (Stand Juni 2026) eine Grund- und Regionalschule über die Klassen 1 bis 10. Der aktuelle Standort ist bewusst gewählt: In Klein Jasedow hatte sich schon über zwanzig Jahre zuvor eine alternative Lebensgemeinschaft etabliert, die das Vorhaben trug, samt Grundstück direkt neben dem Klanghaus des Dorfs, in dem regelmäßig Konzerte und musikalische Weiterbildungen stattfinden. Auch ein Schiff im Hafen Lassan dient als Fachraum.

Wer hier eine Schule sieht, sieht einen Flachbau am See, einen Gemüseacker fünf Minuten die Straße hinauf, ein Klanghaus daneben, ein Schiff im Hafen.

Der Gründer, der das Große im Kleinen ausprobieren wollte

Der spannendste Aufhänger ist Johannes Terwitte, einer der Mitbegründer. Terwitte ist Sozialwissenschaftler, hat in Oxford und Berlin geforscht und sich in seiner Forschung mit einer sehr großen Frage beschäftigt: Wie entstehen Demokratien in ehemals totalitär regierten Ländern? Danach ging er als Teach-First-Fellow an eine Berliner Brennpunktschule und wollte seinen partizipativen Ansatz mitbringen. Ist nach eigener Aussage „ganz schön auf die Nase gefallen“. Zog mit Frau und zwei Kindern aufs Land. Und beschloss mit anderen Eltern und Großeltern, das, was er im Großen erforscht hatte, im Kleinen zu bauen: eine Schule, in der Demokratie zum Alltag gehört und nicht bloß im Sozialkundeunterricht behandelt wird.

Diese Biografie ist mehr als eine hübsche Story. Sie erklärt, warum diese Schule so durchdacht wirkt. Ein Sozialwissenschaftler, der Demokratieaufbau international untersucht hat, weiß, dass Demokratie ohne Verfahren nicht funktioniert. Ohne Legislative, ohne Judikative, ohne festgehaltene Regeln zerfällt sie zur Willkür der Lauten. Genau das war in der Berliner Brennpunktschule schiefgegangen. Und genau das wollte er in Klein Jasedow anders machen.

Ein Regelwerk wie ein Bürgerliches Gesetzbuch

Das Ergebnis ist ein selbstverfasstes Regelwerk von über dreißig Seiten, gemeinsam beschlossen von allen Mitgliedern der Schulversammlung. Die Gründer vergleichen es tatsächlich mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Es gibt Auslegungen, Ausnahmen und Änderungsverfahren. Selbst die vom Vorstand formulierten Grundsätze auf Seite 1 sind nicht in Stein gemeißelt. Sie können durch die Schulversammlung geändert werden.

Das räumt mit dem hartnäckigsten Vorurteil gegen Demokratische Schulen auf: dass dort jeder tun dürfe, was er wolle. In Klein Jasedow gilt eher das Gegenteil. Die Kinder wachsen in ein sehr feinmaschiges Regelwerk hinein, das sie selbst mitgeschrieben haben und jederzeit ändern können. Genau darum halten sie sich daran. Wer eine Regel selbst mitbeschließt, versteht sie und trägt sie mit.

Gewaltenteilung im Kleinen: Schulversammlung, Friedenskreis, Putz-Hut

Wenn Du dieses Regelwerk als Verfassung siehst, dann hat die Schule drei Gewalten.

Die Schulversammlung tagt mittwochs. Sie ist die Legislative. Hier werden Regeln, Projekte und Konflikte verhandelt. Angestrebt wird die sogenannte Gemeinstimmigkeit, von den Gründern selbst als „eher eine Kultur als ein Verfahren“ beschrieben: Jede Stimme wird gehört, man bemüht sich um Konsens, notfalls entscheidet die Mehrheit.

Der Friedenskreis ist die Judikative. Er hat wechselnde Besetzung und behandelt Regelverstöße. Aus Sicht der Schule „ein wunderbarer und vielfältiger Ort des Lernens von Gemeinschaft und Verantwortung“. Beim Besuch einer Greifswalder Studierendengruppe im November 2020 tagte er sogar täglich um 9:30 Uhr, weil im laufenden Schulalltag jeden Tag Anlass zum Klären da war.

Und dann sind da die kleinen exekutiven Ämter. Der Putz-Hut ist eins davon, und das Mädchen aus der eingangs beschriebenen Szene trug an diesem Tag exakt diese Verantwortung. Freiheit an dieser Schule wird organisiert, nicht dem Zufall überlassen: Eine Magnettafel im Eingang macht den Aufenthaltsort jedes Kindes und jedes Lernbegleiters sichtbar. Wer den Bastelraum wählt, hängt sich an den Bastelraum. Wer in den Garten geht, hängt sich in den Garten.

Alltag ohne Klassen, ohne Noten, ohne Stundenplan

Es gibt keine festen Klassen, keine Zensuren, keinen Pflichtunterricht. Die Kinder wählen zwischen Bastelraum, Seezimmer, Leseecke, Garten oder dem Gemüseacker die Straße hoch. Unterricht findet auf Wunsch statt, oft an Impuls der Kinder selbst: Ein Kind fragt, wie man richtig schreibt, und schon setzt sich eine kleine Gruppe für zwanzig Minuten mit Rechtschreibung hin. Ein anderes will wissen, wo Norwegen liegt, und daraus wird ein Länderkunde-Fenster.

Gelernt wird nebenbei, und zwar an echten Aufgaben. Der Neubau des Hasenstalls ist ein Projekt, das quer durch die Klassen zieht: Maße nehmen, Material bestellen, sägen, schrauben. Schafe füttern gehört zum Tagesablauf. Der Greifswalder Studienbericht beschreibt außerdem Runden mit dem Spiel „Werwolf“ und ein informelles Kompetenzsystem mit sogenannten Auskennkarten, etwa für die Laptop-Nutzung: Wer nachweisen kann, dass er die Grundlagen beherrscht, bekommt die Karte und darf allein an die Geräte.

Sketchnote von Kindern in einer Schulversammlung um einen Tisch, ein Kind mit kleinem Hammer, andere heben Hände

Warum ich das ernst nehme

Ich habe zwei Söhne, die sehr unterschiedlich lernen. Aaron hat sich mit drei für Buchstaben interessiert, ich habe geantwortet, und mit vier konnte er lesen. Später kam ganz von allein auch Rechnen dazu: Mit fünf hatte er Plus, Minus, Mal und geteilt drauf, weil er gefragt hat, ich es erklärt habe und er dann selbst weitergemacht hat. Ohne Termin, ohne Lehrplan, ohne Aufwand. Elron dagegen hatte kein Buchstaben-Interesse in diesem Alter, und wir haben es nicht aufgezwungen. Er wird lesen, wenn seine Zeit dafür da ist.

Ich sehe zwei Kinder in derselben Familie, in derselben Umgebung, in völlig unterschiedlichem Tempo dieselben Dinge lernen. Deshalb wird mir jedes Mal wieder klar, wie absurd die Vorstellung ist, dass zwanzig Kinder gleichen Alters am selben Tag im September mit dem „e“ beginnen müssen, weil das im Lehrplan steht. Die Kleine Dorfschule Lassaner Winkel hat genau diese Grundhaltung, skaliert von zwei Kindern in einer Familie auf eine ganze Schulgemeinschaft.

Was die Datenlage sagt und was sie nicht sagt

Zur Kleinen Dorfschule Lassaner Winkel selbst gibt es keine wissenschaftliche Studie. Sie ist zu klein, zu jung, zu speziell für eine kontrollierte Untersuchung. Was es gibt, ist die sehr gute Reportage von Florentine Anders im Deutschen Schulportal der Robert Bosch Stiftung, der studentische Besuchsbericht aus Greifswald, die eigene Schul-Website und ein paar Videobeiträge. Das ist Erfahrungsmaterial, kein Wirksamkeitsnachweis. Wer harte Zahlen zu Abschlüssen und Übergängen will, kommt an einer direkten Anfrage bei der Schule nicht vorbei.

Wer wissen will, was aus Kindern wird, die in dieser Weise lernen, muss weiter blicken. Die Referenz ist die Neue Schule Hamburg mit ihrem Sudbury-Modell, die das Gründungsteam sich vor dem Start ausdrücklich angeschaut hat, und die international führenden Sudbury-Schulen, an deren Absolventen inzwischen mehrere Erhebungen gemacht wurden. Verwandte deutsche Modelle sind die Demokratische Schule Infinita in Steinhorst. Die Freie Schule Leipzig gehört, selbstbestimmt seit 1990, zur gleichen pädagogischen Familie. Die Kleine Dorfschule Lassaner Winkel ist ein eigenständiges Kind derselben pädagogischen Familie, geprägt durch das Dorf, in dem sie steht.

Wusstest Du?

Klein Jasedow hat rund fünfzig Einwohner. Damit die Kleine Dorfschule Lassaner Winkel überhaupt entstehen konnte, brauchte es zwei Dinge, die es an sehr wenigen Orten in Deutschland gleichzeitig gibt: eine bestehende Lebensgemeinschaft mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Zusammenleben und ein leerstehendes Kulturhaus direkt am Wasser. Die Schule ist also nicht auf ein Dorf gepflanzt worden. Sie ist aus ihm herausgewachsen.

Was hier größer wird als eine kleine Schule am See

Ich glaube, das Interessanteste an dieser Schule ist nicht ihr Konzept. Das gibt es in ähnlicher Form an anderen Demokratischen Schulen auch. Das Interessanteste ist, dass ein Sozialwissenschaftler, der Demokratieaufbau in totalitär vorbelasteten Ländern erforscht hat, seine wichtigste Erkenntnis daraus in eine Dorfschule mit heute etwa zwanzig Kindern gepackt hat: Demokratie muss man üben. Und man übt sie am besten dort, wo Menschen sich täglich sehen, gemeinsam essen, sich streiten und wieder vertragen. Kurz: in einer echten Gemeinschaft, in überschaubarer Größe, mit sichtbaren Konsequenzen für das eigene Handeln.

Das ist ein strukturelles Problem am Standardmodell Schule. Kinder sitzen dort über zehn oder zwölf Jahre in einer Institution, die sich Vorbereitung auf die demokratische Gesellschaft nennt, in der aber nichts, was sie sagen, tun oder abstimmen, eine echte Konsequenz für den Alltag dieser Institution hat.

Praxistransfer: was Du aus dem Lassaner-Modell mitnehmen kannst

  1. Regeln, die alle mitschreiben. Wenn Du zu Hause oder in einer Klasse eine Regel einführst, lass sie gemeinsam formulieren. Wortlaut, Ausnahmen, Änderungsverfahren. Das dauert länger, hält aber vielfach.
  2. Ein sichtbares kleines Amt pro Woche. Der Putz-Hut ist genial, weil er sichtbar ist und rotiert. Egal ob im Klassenzimmer, im Verein oder in der Familie: Ein rotierendes sichtbares Verantwortungsamt erzieht Kompetenz besser als jede Ermahnung.
  3. Die Aufenthaltstafel. Selbstständigkeit im Alltag steigt, sobald sie sichtbar organisiert ist. Ein Magnetbrett am Eingang mit Name und aktuellem Aufenthaltsort ist eine sehr einfache Übertragung dieses Prinzips.
  4. Konflikt im Kreis, nicht auf dem Flur. Der Friedenskreis funktioniert, weil er Zeit hat, weil alle Beteiligten dabei sind und weil die Runde eine feste Form hat. Zu Hause reicht ein Familienkreis am Sonntagabend, in der Klasse eine feste zwanzig-Minuten-Runde pro Woche.
  5. Ein echtes Bauprojekt. Der Hasenstall in Klein Jasedow ist eine echte, fertigzustellende Aufgabe. Suche mit den Kindern in Deinem Umfeld eine reale Aufgabe, die wirklich fertig werden muss, und lasst sie in echt planen, kalkulieren und bauen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kleine Dorfschule Lassaner Winkel in Klein Jasedow (Mecklenburg-Vorpommern) besteht seit September 2017 und ist heute Grund- und Regionalschule über die Klassen 1 bis 10.
  • Träger ist ein Verein, gegründet aus dem Dorf und einer bestehenden Lebensgemeinschaft heraus. Standort ist das ehemalige Kulturhaus am See.
  • Es gibt keinen Stundenplan, keine Klassen, keine Noten. Unterricht findet auf Wunsch statt.
  • Herzstück ist ein selbstverfasstes Regelwerk von über dreißig Seiten, verhandelt in einer wöchentlichen Schulversammlung.
  • Der Friedenskreis klärt Regelverstöße nach festen Verfahren. Alle Ämter rotieren, auch die kleinen.
  • Mitbegründer Johannes Terwitte ist Sozialwissenschaftler und hat den Bau demokratischer Strukturen zuvor international erforscht. Die Schule ist der praktische Extrakt dieser Forschung im dörflichen Maßstab.

Häufige Fragen

Wo genau liegt die Kleine Dorfschule Lassaner Winkel?

Die Schule sitzt in Klein Jasedow, einem Dorf im Lassaner Winkel in Mecklenburg-Vorpommern, kurz vor der Insel Usedom. Das nächste kleine Zentrum ist die Kleinstadt Lassan. Der Standort ist das umgebaute frühere Kulturhaus des Dorfs, ein sonnengelber Flachbau an einem See. Aktuelle Kontaktdaten stehen auf der Website der Schule.

Wie kann ein Kind an einer Schule ohne Noten einen anerkannten Abschluss bekommen?

Die Schule ist als Grund- und Regionalschule staatlich anerkannt und deckt die Klassen 1 bis 10 ab. Prüfungen zum Ende der Regionalschulzeit werden entsprechend der Landesordnung Mecklenburg-Vorpommerns organisiert. Wer weitermachen will, wechselt anschließend an eine Oberstufe oder holt Abschlüsse extern nach, wie das an Demokratischen Schulen üblich ist.

Ist eine solche Schule nicht chaotisch, wenn jedes Kind selbst entscheidet, was es tut?

Genau das ist der Punkt, an dem die meisten Vorstellungen scheitern. In Klein Jasedow steht kein Kind ohne Struktur da. Es steht in einem Regelwerk von über dreißig Seiten, das es selbst mit verantwortet. Genau darin liegt die Selbststeuerung: sichtbare Rahmen, gemeinsam beschlossen, jederzeit veränderbar. Das ist die praktische Umsetzung des Prinzips einer vorbereiteten Umgebung, nur mit Demokratie als zusätzlicher Schicht.

Wo finde ich seriöse Zahlen zur langfristigen Wirkung solcher Schulen?

Zur Kleinen Dorfschule Lassaner Winkel selbst gibt es keine wissenschaftliche Auswertung. Für das zugrundeliegende Sudbury-Modell existiert eine Ehemaligen-Studie aus den USA von 1986, die immer wieder zitiert wird. Sie ist unter „Quelle“ verlinkt. Wer sich in weitere alternative Schulformen einlesen will, findet einen strukturierten Überblick im Artikel Alternative Schulen und Schulformen.

Kann ich die Schule besuchen?

Ja. Die Schule empfängt regelmäßig interessierte Familien und Bildungsgruppen. Die Website informiert über Infotage, freie Plätze und Hospitationsmöglichkeiten. Wer sich beruflich einbringen will: Die Schule sucht laufend Lernbegleiter und Menschen für den Bundesfreiwilligendienst.

Quelle

  • Anders, F. (2025, 2. Juni). Eine kleine Dorfschule erprobt echte Demokratie. Deutsches Schulportal (Robert Bosch Stiftung). https://deutsches-schulportal.de/schulkultur/eine-kleine-dorfschule-erprobt-echte-demokratie/
  • Dittrich, R., Voigt, J., Buske, K., Kruse, A., & Dufner, H. (2020). Unser Besuch an der „Kleinen Dorfschule Lassaner Winkel“. Universität Greifswald, Institut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl für Schulpädagogik. https://ews.uni-greifswald.de/mitarbeitende/lehrstuhl-fuer-schulpaedagogik/dorfschule-lassaner-winkel/
  • Greenberg, D. (2004). Endlich frei: Leben und Lernen an der Sudbury Valley Schule (E. Klein, Übers.). Tologo. (Originalwerk publiziert 1987)
  • Gray, P., & Chanoff, D. (1986). The value of a Sudbury Valley School education as viewed by graduates. American Journal of Education, 94(2), 182-213. https://doi.org/10.1086/443803
  • Kleine Dorfschule Lassaner Winkel. (2026, 12. Juni). Startseite. https://kleine-dorfschule.de/

Beitragsreihe: Alternative Schule

Dies ist ein Beitrag der Reihe: Alternative Schulformen & Alternative Schulen

Beitragsreihe
Marian Zefferer, Psychologe und Gründer von Bildungsimpuls

Autor: Marian Zefferer, MSc

Psychologe, Papa, NLP-Lehrtrainer & Autor von Bildungsimpuls.com. Dort lebe ich meine Vision, einen Beitrag für unser marodes Bildungssystem zu liefern, damit Lernen wieder geil wird und Bildung als das gesehen wird, was es ist: das geistige Gold der Gesellschaft.


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